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Kontinuität in der Dinkelsbühler Wehr

Bei der 156. Jahreshauptversammlung am 20.1.2017 standen u. a. Neuwahlen auf der Tagesordnung. Zur Wahl des Kommandaten und Stellvertreters stellten sich die bisherigen Amtsinhaber Frank Kloos und Wilfried Meier. Sie wurden von den 78 anwesenden Wahlberechtigten mit jeweils 76 Stimmen in den Ämtern bestätigt und werden die Geschicke der Feuerwehr Dinkelsbühl für weitere 6 Jahre bestimmen. Ebenfalls zur Wahl standen Georg Rosenberger (Kassenwart) und Bettina Welz (Schriftführerin). Beide hatten sich für eine weitere Amtsperiode bereit erklärt und wurden einstimmig in Ihren Ämtern bestätigt. Durch Wohnortwechsel wurde die Neuwahl der bisherigen Kassenprüfer erforderlich. Werner Pfanz und Patrik Stirn werden künftig die Kassenbücher der Dinkelsbühler Wehr prüfen.

Im Grußwort vom Landrat Dr. Ludwig wurde auf das Engagement Freiwiliger Helfer abgehoben. Gerade bei den Attentaten in Ansbach, Würzburg oder Berlin könne man erkennen, wie wichtig ein Zusammenhalt in der Bevölkerung ist. Die Anschlägen gelten als Angriff auf unsere Wertegemeinschaft und fordert den Zusammenhalt aller Bürger. Auch die Feuerwehren, Rotes Kreuz , Malteser und weitere soziale Dienste leisten Ihren Beitrag zum Wohle der Allgemeinheit. Daher sind diese Institutionen vom Staat zu unterstützen. Dr. Ludwig berichtete von den Investitionen des Landkreise für die Freiwilligen Feuerwehren im Dienstbezirk. Unter anderem erhält auch Dinkelsbühl eine finanzielle Unterstützung zum Kauf einer neuen Drehleiter. Die Förderung bewegt sich dabei im 6-stelligen Bereich. Die Ausschreibungen für die Investiton laufen bereits. Das neue Fahrzeug soll bis 2018 in Dienst gestellt werden. Der Landrat hatte an diesem Abend auch noch eine besondere Ehrung vorzunehmen. Kamerad Piott von der Löschgruppe Seidelsdorf erhielt aus den Händen von Dr. Ludwig das Ehrenkreuz in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. Die Übergabe solcher Auszeichnungen ist auch für Landräte nichts alltägliches.
 

Der neue Kreisbrandinspektor Willi Hofmann durfte in seinem Grußwort u. a. Grüße des Kreisbrandrates Thomas Müller überbringen, der auf Grund anderer Verpflichtungen in diesem Jahr nicht persönlich anwesend sein konnte. Ein besondere Freude bereitete  Willi Hofmann die Verleihung von Ehrenzeichen für 25 Jahre Dienst am Nächsten.    

OB Dr. Hammer lobte den Einsatz aller freiwilligen Brandschützer und bedankte sich bei den Kommandanten Kloos und Meier für die geleistete Arbeit. Er zeigte sich erfreut, hinsichtlich der Kontinuität in der Führungsriege der Dinkelsbühler Wehr Ein Thema lag dem "Obersten Dinkelsbühler" besonders am Herzen, wenngleich man diesen  Punkt nicht unmittelbar mit der Feuerwehr verknüpft, plädierte Dr. Hammer, mit sichtlichen Emotionen, für die Erhaltung des Dinkelsbühler Krankenhauses. Im Rathaus sei, über alle Fraktionen hinweg, ein Bekenntnis zum Dinkelsbühler Krankenhaus festzustellen. Die Regierung will seit Längerem die Lebensqualität des ländlichen Raumes verbessern, dies könne nun durch die Erhaltung der Krankenhäuser mit Standort Dinkelsbühl und Rothenburg bewiesen werden.   

Es folgte mit Überreichung der Ärmelabzeichen und der Urkunden die Ehrungen für 10 Jahre Feuerwehrdienst

 

Weitere Kameraden konnten sich über Beförderungen zum Oberlöschmeister, Löschmeistern, Hauptfeuerwehrmann, Oberfeuerwehrmann und Feuerwehrmann freuen.

 

     

Drei neue Kameraden konnte die FFW Dinkelsbühl aus den Reihen der Flüchtlinge aufnehmen. Unser Ehrenmitglied Günter Rödel hatte sich in seiner Freizeit für die in Dinkelsbühl gestrandeten Asylbewerber eingesetzt und zunächst 11 Anwärter für eine Teilnahme an Übungen gewinnen können. Drei der aus Iran kommenden Männer, wurden nun offiziell in die Dinkelsbühler Feuerwehr aufgenommen. Sie haben in Dinkelsbühl eine neue Heimat gefunden und zeigen dies mit Ihrer aktiven Teilnahme in der Wehr.  

             

Zum Abschluß der Veranstaltung dankte Stadtbrandinspektor Frank Kloos den Feuerwehrfrauen, die sich an diesem Abend um das leibliche Wohl gekümmert haben. Die Partner von Feuerwehrangehörigen müssen öfter auf "die bessere Hälfte" verzichten, wenn mal wieder Übung, Einsatz oder Sicherheitsdienst angesagt ist.

            

Gegen 22 Uhr endete die Versammlung.

 

Bericht: J.Bohnsack

Fotos: D.Bohnsack

 
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